ERINNERUNGEN
Nachforschungen und Ausgrabungen auf dem Gebiet der ehemaligen Kaiserpfalz Werla.

Der historische Grund (deutsche Geschichte von Königen und Kaisern), das heutige Landschaftsschutzgebiet, beeindruckt uns bei jedem Besuch. Die Blütezeit der Pfalz Werla begann im 10. Jhd. unter dem Sachsenherzog Heinrich aus der Familie der Liudolfinger.

Dr. Schroller (links)
im Gespräch mit Lehrer
Franz Kaufmann.

NACHFORSCHUNGEN UND GRABUNGEN
Nachforschungen erfolgten 1875 durch den Goslarer Stadtbaurat Schulze. Einen großen Anteil an der Wiederentdeckung der Werla hat der Schladener Lehrer FRANZ KAUFMANN, der ab 1920 nach der Werla forschte. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass 1926 unter Leitung von Prof. Hölscher auf dem Werlahügel planmäßige Grabungen stattfanden. 1933 wurde eine Werlakommission gegründet und ab 1934 wurde unter Leitung von Dr. Becker gegraben. 1937 wendet DR. SCHROLLER erstmals in DEUTSCHLAND LUFTBILDARCHÄOLOGIE an. Die Grabungen werden bis zum Krieg 1939 fortgesetzt unter Leitung von Dr. Hermann Schroller.

Im Jahr 1957 WIEDERAUFNAHME der Grabungen durch DR.SCHROLLER. Fortsetzung der Grabungen bis 1964 durch Frau Dr. Stelzer und Herrn Seebach. 1965 Versiegelung und Zuschüttung freigelegter Fundamente. Ein großer Teil der beiden Vorburgen sind nicht untersucht. Seit März 2007
neue archäologische Grabungen auf dem Pfalzgelände.
Leitung unter Dr. Markus C. Blaich.

Bildmaterial Grabungsleiter mit freundlicher Genehmigung Dr. Markus C. Blaich, Henning Meyer Hornburg.

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