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912 Geburt von Sohn Otto am 23.November (Otto der Große). Vater Otto der Erlauchte stirbt am 30.
November. Heinrich I. Herzog von Sachsen.
913 Geburt von Tochter Gerberga 913 oder 914.
914 Konflikt mit Konrad I. (?- 918) aus Franken, seit dem 10.11. 911 König von Ostfranken.
915
Konrad I. und Herzog Heinrich von Sachsen stehen sich mit ihren Heeren in Grona (bei Göttingen) gegenüber. Heinrich verhindert unausweichlichen Konflikt, förmliche Unterwerfung Heinrichs. Stillhalteabkommen mit
Konrad I., der auf die direkte Ausübung der Königsherrschaft in Sachsen verzichtet.
916 Synode in Hohenaltheim, Konrad I. droht im Konflikt mit Schwaben und Bayern mit Kirchenstrafen.
917 König
Konrad I. läßt Pfalzgraf Erchanger und Berthold von Schwaben hinrichten. Feldzug Konrad I. gegen Arnulf von Bayern (?- 14.07.937, Herzog seit 907) der aus dem Ungarnexil (seit 913) zurück ist. Schwere Verwundung
Konrad I..
918 König Konrad I. stirbt am 23. Dezember.
919 Am 12. Mai, in Fritzlar, wird nach dem Willen Konrad I. mit fränkischer Unterstützung Herzog Heinrich von Sachsen zum König Heinrich I.
von Ostfranken gewählt. Die Bayern rufen Arnulf zum Gegenkönig aus.
920 April 920 oder 21 Geburt von Sohn Heinrich (Herzog von Bayern).
921 Belagerung der Regensburg. Arnulf von Bayern
unterwirft sich. Keine Unterdrückung von Seiten Heinrichs. Arnulf und Burkhard von Schwaben werden Freunde und Helfer des ostfränkischen Königs. Bonner Vertrag zwischen Heinrich I. und Karl dem Einfältigen (?- 929) aus Westfranken, politische Trennung und Anerkennung ihres Besitzstandes
(westfränkisches Reich, ostfränkisches Reich).
922 Geburt der Tochter Hadwig. Werla zentraler Ort der Königsmacht Heinrich I..
923 Unruhen im westfränkischen Reich um die Thronfolge.
924
Wahrscheinlich 924 und 25/26 schwere Ungarneinfälle in Sachsen.
925 Mai 925 Geburt von Sohn Brun (Brun von Köln). Lothringens Herzog Giselbert (?- 939) begibt sich unter die Herrschaft Heinrich I..
926 Heinrich I. zieht sich vor den Ungarn in die Pfalz Werla zurück (Wahrscheinlich 926, möglich auch 925). Festnahme einer für die Ungarn wichtigen Person (Fürst, Anführer). Heinrich I. handelt neunjährigen
Waffenstillstand mit den Ungarn aus. Gegenleistung an die Ungarn, Tributzahlung und Freilassung des Ungarnfürsten. November Hoftag in Worms, Hauptthema die Ungarneinfälle, Burgenordnung Heinrich I..
927
Arnulf von Bayern weilt ab 927 mehrfach für längere Zeit bei Heinrich I. in Sachsen. Bemühungen zur Umsetzung der Beschlüsse des Wormser Hoftags.
928 Feldzüge gegen die heidnischen Elbslawen 928/29. Herzog
Giselbert von Lothringen heiratet Heinrichs Tochter Gerberga. Heinrichs Sohn Otto verliebt sich in eine Schwester
(Name nicht mehr bekannt) des hevellischen Slawenfürsten Tugumir, Gefangener Heinrichs. Aus dieser Liebesbeziehung entstammt Wilhelm (929- 968, Erzbischof von Mainz).
929 Feldzüge gegen Slawen
(Daleminzier) in den Gebieten um Meißen und Dresden. Slawenaufstand endet mit der Schlacht bei Lenzen. Böhmen wird unter Druck tributpflichtig. Nach Widukind von Covey dienen die häufigen Feldzüge zur Erprobung des
Heeres um in einer absehbaren Ungarnschlacht erfolgreich zu bestehen. Hausordnung Heinrich I. (u.a. Otto wird als alleiniger Nachfolger seines Vaters bestimmt).
930 Sohn Otto heiratet Edgith von
Wessex (um 912- 29.01.946). Enkelsohn Liudolf (um 930- 957) wird geboren.
931 Enkeltochter Liudgard (931- 953) wird geboren, Tochter von Otto und Edgith.
932 Heinrich I. nimmt an der Reichssynode
in Erfurt teil, Rede vor dem Volk. Die regelmäßig anstehenden Tributzahlungen an die Ungarn werden von Heinrich I. verweigert.
933 Die Ungarn, die nach der Tributverweigerung in das Land einfallen, werden
am 15. März in Riade an der Unstrut mit einer neuen Heeresstrategie und der Kraft aller ostfränkischen Stämme besiegt. Der Weg des Verzichts, der friedlichen Einigung, der Bündnistreue und Freundschaft unter
Heinrich I. bringt den Erfolg. Festigung der ottonischen Herrschaft.
934 Unterwerfung von Kleinkönig Knut (Däne Knuba, Herrscher von Haithabu in Schleswig, archäologisch heute sehr bedeutend). Knut wird
Christ, Haithabu von Heinrich I. zum Ostseehafen ausgebaut. Hugo von Burgund (?- 936) sucht die Freundschaft Heinrich I..
935 Dreikönigstreffen in Ivois am Chiers (Könige von Ostfranken, Westfranken und
Burgund). Am Jahresende Schlaganfall Heinrich I. auf dem Weg zur Jagd in den Harz.
936 Hoftag in Erfurt von Heinrich I. einberufen, dort noch einmal eindringliche Empfehlung Heinrichs, Otto als seinen
alleinigen Nachfolger anzuerkennen. Heinrich I. stirbt am 2. Juli in der Pfalz Memleben und wird in Quedlinburg bestattet. Am Sonntag 7. August wird Heinrichs Sohn Otto in Aachen zum König Otto I. von Ostfranken
gewählt, der Beginn einer fast 37 jährigen Regierungszeit. Königin Mathilde richtet in Quedlinburg ein Frauenkloster ein.
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